Forbes-Story: Von der Terrasse zum Igloo-Business
Während des pandemiebedingten Lockdowns überlegte Zoltán Bádé, wie er die Terrasse seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus überdachen könnte. Es handelt sich um eine große Terrasse, und er wollte die ungenutzte Fläche auch in den kalten Monaten nutzen können. Also durchstöberte er das Angebot von Firmen für Outdoor-Lösungen und Dekoration. Dabei stieß er auf ein Igloo, das – obwohl es nur aus einer transparenten Folie bestand – vielseitig dekorierbar wirkte. Von seinen Ersparnissen bestellte er gleich drei Stück. Wenn es ihm gefällt, so dachte er, würde er die übrigen wohl weiterverkaufen können.
Schnell erkannte er das Potenzial des Igloos – ebenso wie sein Freund Ákos Turi, der in der Baubranche tätig ist. Heute begegnet man ihren Produkten in ganz Ungarn an mehreren Dutzend Orten, darunter an belebten, stark frequentierten Straßen der Hauptstadt Budapest.
Für die Wintersaison waren sämtliche Igloos auf Lager vermietet. Also überlegten die beiden, wie sie die Igloos im restlichen Jahr nutzen könnten. So entstand die Idee, sie auf verschiedenen Festivals als Unterkunft zu vermieten: als Glamping-Alternative zu vorab aufgebauten Zelten oder Premium-Holzhütten.
Für dieses Jahr haben sie bereits Vereinbarungen mit einem halben Dutzend Festivals getroffen. Im Ausland wollen sie weiter expandieren, kehren aber auch zum Balaton Sound und zum Sziget Festival zurück.
Quelle: Forbes.hu – der vollständige Artikel (auf Ungarisch)